Quellen und Quelleneditionen
Quellen im Original
- Sigmund Ferdinand Weißmüller (1700 – 1748):
Specimen physicae ad theologiam naturalem applicatae, sistens notionem intellectus divini. Halle 1717 (Dissertation bei Christian Wolff)
Zum Text - Andreas Clavius (1692-1755):
Die harmonische Verhältniß, wonach alle reguläre Vielecke geometrice erwiesen, und in einem Circkel beschrieben werden, als den Grund der widerrechtlich verhasseten und verruffenen arithmetischen Quadratur des Circkels. Frankfurt und Leipzig 1755
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Quellen in Transkription
Alle folgenden Interneteditionen verstehen sich als Vorabeditionen und Arbeitsversionen, die noch bezüglich des Anmerkungsapparats weiter überarbeitet und in Zukunft an dieser Stelle in jeweils aktualisierter Fassung zur Verfügung gestellt werden. Die Quellentexte selbst dagegen sind vollständig transkribiert, wobei die Paginierung des Originals beibehalten wurde, so dass der Text in der hier vorliegenden Fassung trotz des sich noch in Arbeit befindlichen Kommentars zitierfähig ist.
Der erste Text gibt einen zeitgenössischen Überblick über die Monadendebatten zwischen 1720 und 1770 und verdeutlicht die theologischen und philosophischen Implikationen des Monadenbegriffs in diesem Zeitraum.
Die zweite anonym verfasste Schrift argumentiert gegen die von der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin anlässlich der Preisfrage zur Monadologie 1747 preisgekrönte antimonadologische Schrift Johann Heinrich Gottlieb Justis, des, wie Christian Wolff ihn in einem Brief an Graf von Manteuffel vom 16. Oktober 1747 nennt, "Sangerhausischen Rabulisten".
Der dritte von Andreas Clavius verfasste Text bezieht sich partiell auf die "Vertheidigung der Leibnitzischen Monaden". Mit der Schrift von Andreas Clavius wird zugleich ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsmaterials aus dem philosophischen Teilprojekt "Esoterik im Wolffianismus" präsentiert. Mit Clavius' "Bericht von dem Gefährlichen Vorurtheile worin die Lehre von den Elementen der Körper zu diesen Zeiten gerathen ist" (Celle 1748) lässt sich die intensive kontextuelle Verflechtung von Andreas Clavius innerhalb der Monadendebatte zwischen 1740 und 1750 aufzeigen. Auch wenn es in einem Brief Manteuffels an Wolff vom 1. Februar 1748 heißt: "[...] Vous y trouverez un nouveau phenoméne – Monadier, dont l'Auteur vous sera peutétre mieux connu, qu'à moi; qui n'ai jamais entendu nommer un Savant du nom de Clavius, et qui ne sais qu'en penser, quoiqu'il semble promettre monts et merveilles.", so engagierte sich Clavius dennoch sehr intensiv in der Kontroverse um die Monaden, trat in Briefwechsel mit dem Wolffianer und Sekretär der Berliner Akademie Johann Heinrich Samuel Formey und sandte diesem mehrere seiner Schriften zur Monadologie zu. Es steht aber außer Frage, dass Clavius trotz seines Engagement eine Randfigur unter den Wolffianern geblieben ist.
- Vorabedition des Monaden-Artikels aus Johann Georg Walchs "Philosophischem Lexicon", Leipzig 1726, zusammen mit den Ergänzungen Justus Christian Hennings, Leipzig 1775. Herausgegeben und kommentiert von Hanns-Peter Neumann. Arbeitsversion, Stand Juli 2006
Zum Text - Vorabedition von: [Anonymus]: Vertheidigung der Leibnitzischen Monaden und einfachen Dinge wider den Angriff des Herrn Justi nebst einer Wiederlegung seiner erdichteten leidenden Natur so er jenen in seiner Untersuchung der Lehre von den Monaden und einfachen Dinge entgegen setzet, entworfen von einem Kenner der neuern Weltweisheit. Halle 1747. Herausgegeben und kommentiert von Hanns-Peter Neumann. Arbeitsversion, Stand Januar 2007
Zum Text - Vorabedition von: Andreas Clavius: Bericht von dem Gefährlichen Vorurtheile worin die Lehre von den Elementen der Körper zu diesen Zeiten gerathen ist. Celle 1748. Herausgegeben und kommentiert von Hanns-Peter Neumann. (Arbeitsversion, Stand September 2006)
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